Verzweiflung

Verzweiflung
von Marcus Lauterbach

Deutschland 2000
76 min, 35 mm s/w
Kamera: Roland Dressel
mit Nina Petri, Sylvester Groth, Andrea Sawatzky, Christian Berkel

Ulrike kommt aus dem Gefängnis und lebt allein. Wenn sie Menschen begegnen will, dann nur denen, die ihr das geben, was sie für sich bestimmt glaubt: Bestrafung für ihren Mord an ihrem Kind. Immer wieder sucht sie sich den Beweis, dass es für sie keine Liebe mehr geben darf und dass das Leben ein Martyrium sein muß. Als sie Sigs trifft, entsteht doch so etwas wie Liebe. Aber die Vergangenheit holt sie ein. Irgendwann ist das Gewesene nicht mehr vor Sigs zu verbergen. Ihr konsequentes Schweigen zu ihrer Vergangenheit macht ihn neugierig. Seine wachsende Ahnung, dass es sich um ein schreckliches Geheimnis handelt, führt ihn dazu, sie mehr und mehr in die Enge zu treiben. Ulrike verläßt Sigs. Der Schmerz wäre größer, von ihm verlassen zu werden, wenn er erfährt, dass sie wegen Kindsmord im Gefängnis saß. Aber sie treffen sich wieder und sie macht eine wichtige Erfahrung.

Max Ophüls Filmfestival, Saarbrücken 2000 - Interfilm Preis
FilmKunstFest Schwerin 2000 - Findlings-Preis

Filmfest Emden
Filmfestival Rotterdam 2000
Filmfestival Göteborg 2000